ACTA – Eine neue Gefahr für das freie Internet

Gestern erreichte mich ein neuer Hilferuf der Organisation Avaaz. Avaaz ist ein Kampagnennetzwerk, das mit Bürgerstimmen weltweit politische Entscheidungen zu beeinflussen sucht.

In der aktuellen Kampagne geht es um ACTA, ein Abkommen, das es erlauben wird, privaten Konzernen im Internet Zensur auszuüben. Aus meiner Sicht wäre die Durchsetzung von ACTA eine unerhörte Angelegenheit, denn wenn überhaupt irgendwer berechtigt sein darf, Zensur auszuüben, Bußgelder oder Strafen zu verhängen, dann darf dies nur ein demokratisch kontrollierter Rechtsstaat. Aber niemals ein „Ausschuss“ , ausgehandelt zwischen reichen Ländern und mächtigen Konzernen.

Wenn Sie mehr über ACTA erfahren wollen, lesen Sie bitte bei Wikipedia nach, bei Spiegel Online wurde dazu heute ein kritischer Artikel veröffentlicht.

Und, wenn Sie sich meiner Meinung anschließen wollen, dann unterzeichnen Sie bitte auch die Avaaz-Petition:

An alle Mitglieder des EU-Parlaments:

Als besorgte Bürger der Welt rufen wir Sie dazu auf, für ein freies und offenes Internet einzustehen und die Ratifizierung des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) abzulehnen. Das Internet ist ein wichtiges Mittel für den weltweiten Gedankenaustausch und die Förderung von Demokratie. Zeigen Sie echtes globales Führungsverhalten und schützen Sie unsere Rechte.