Konzernatlas Landwirtschaft

heute machte mich der Newsletter des BUND auf eine interessante neue Lektüre aufmerksam, den „Konzernatlas Landwirtschaft“. Im Newsletter heißt es dazu:

Landwirtschaft-Konzernatlas-2017-Titelbild

„… das neue Jahr beginnt – und altbekannte Konzerne wollen ihre Macht noch vergrößern. Bayer versucht gerade, Monsanto zu kaufen. Rewe und Edeka teilen die Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen sich auf. Und das ist nur die Spitze des Eisberges. Die gesamte Agrar- und Lebensmittelindustrie konzentriert sich immer stärker. So halten – wenn es nach dem Willen der Konzerne geht – Ende dieses Jahres drei (!) Unternehmen mehr als 60 Prozent dieses Sektors. Drei Konzerne, die bestimmen können, wie die weltweite Landwirtschaft aussieht!

Mit bäuerlicher Erzeugung, traditionellem Handwerk und einer intakten Natur hat das ziemlich wenig zu tun, sondern vielmehr mit einem einträglichen Geschäft für die Konzernriesen, die sich Felder und Märkte untereinander aufteilen.

Im Konzernatlas 2017 beleuchten wir dieses Big Business kritisch. Und gehen der Frage nach: Wie können wir die Macht über unser Essen zurückgewinnen?„

Der BUND und viele, viele andere Gruppen werden daher auch am 21. Januar in Berlin, dort findet dann die populäre „Grüne Woche“ statt, für eine ökologisch-bäuerliche Landwirtschaft und fairen Handel demonstrieren.