Immer noch Arbeit mit Spaß und Freude

In den letzten Wochen hatte ich wieder einige interessante Aufträge. Mit einigen habe ich etwas Geld verdient. Andere waren ganz „ehrenamtlich“ ohne irgendeine Bezahlung oder ein Honorar.

Für eine selbstständige Kollegin habe ich eine erste Webseite erstellt. Sie wollte gerne auch eine „Hausnummer“ im Internet haben. Sie ist eine hervorragende Autorin für Marketingtexte, Broschüren, Firmenzeitungen und entsprechende Publikationen. Bei ihr gibt es kein „Marketing-Bla-Bla“, sondern klare, vernünftige Argumentationsketten zu lesen. Wir waren früher eine Zeitlang in der gleichen Abteilung, schon damals hat mir imponiert, wie kritisch sie jedesmal hinterfragt hat, wer ist denn überhaupt die „Zielgruppe“ für ein bestimmtes Produkt und wie lässt sich diese wirklich angemessen ansprechen. Der Name ihrer kleinen Firma: „Zebra Text und Konzept„. Fakten – schwarz auf weiß. Klar und Präzise, wie man es sich wünscht.

Plakat-Internationales-KochenEinen anderen sehr schönen Termin hatte ich gleich zu Beginn des Jahres, als ich für ein Plakat eine Gruppe „internationaler“ Frauen und Männer fotografieren durfte. Schon seit einigen Jahren veranstaltet die Organisation „Ihr und Wir gegen Rechts“ internationale Kochkurse in unserer Stadt. Diesmal werden an sieben Abenden Gerichte aus sieben verschiedenen Ländern gekocht: Brasilien, Äthiopien, Russland, …. Alle Beteiligten wohnen in unserer Stadt. Durch das gemeinsame Kochen kommt man sich näher, spricht miteinander, lernt sich kennen. Eine schöne Initiative für Integration und gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit.

Ein „Dauerbrenner“ ist inzwischen meine Tätigkeit für die IG Metall. Für die Verwaltungsstellen in Bielefeld und Paderborn habe ich etliche eine Reihe von Artikeln für die jeweiligen Webseiten und Lokalseiten in der Metallzeitung verfasst. Eine Arbeit, die mir nach wie vor viel Spaß und Freude bereitet. Für Arbeit und Leben Bielefeld e.V. war ich ebenfalls wieder aktiv, diesmal u.a. auf einem Kurs zum Thema „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ in Dortmund.

Besonders freue ich mich, als Webmaster für ein Fußballturnier der Initiative „Respekt und Vielfalt in OWL“ aus DGB-Jugend und den Bielefelder Sportverein TuS Ost aktiv sein zu dürfen.

 

Flagge zeigen

Es ist mal wieder soweit: „alle Welt“ zeigt Flagge. Zahllose Autos bei uns zeigen schwarz-rot-gold, aber immer wieder sieht man auch die Fahnen von England oder Portugal oder aus anderen Ländern.

Ich finde es ganz okay, wenn man die eine oder andere Mannschaft im Fußball unterstützt. Auch ich schau gerne zu und zittere mit „meinem Team“, wenn es mal nicht so läuft.

Doch ist es wirklich unser Traum, das „unsere“ Mannschaft gewinnt? Ja, klar, werden mir alle antworten.  Doch – wie ist es, wenn wir mal nicht „die Besseren“ sind? Darf man sich dann nicht auch über ein schönes Spiel freuen? Oder sollten wir nicht auch mit den Verlierern trauern? Geteiltes Leid ist halbes Leid, sagt der Volksmund. Und ist es nicht sogar immer wieder eine ehrenwerte Aufgabe, die Trauernden zu trösten? Aber können wir dies mit der Flagge des Siegers? Wohl kaum.

Ich denke, wir sollten andere Fahnen schwenken. Fahnen, die genauso die Begeisterung zeigen, aber die auch gleichzeitig Trost spenden können….

So etwas gibt es nicht?

Doch!

Ich denke, ich habe so eine Fahne gefunden, halt nein, genau so eine Fahne haben mir meine Kinder schon vor ein paar Jahren, zur Fußballweltmeisterschaft damals, geschenkt.

Jetzt habe ich sie wieder an meinem Auto gehisst, denn es gilt:

Flagge zeigen zur Europameisterschaft:

Smiley-Fahne an Auto

So macht auch der Fußball richtig Spaß!