Paderborn ist bunt und weltoffen!

Hier mal etwas wichtiges:

Bitte den Aufruf weitersagen, weiter verbreiten und am 12. Februar 2016 dabei sein:

Paderbunt-Aufruf zu den Veranstaltungen am 12. Februar

                                         in der Paderborner Innenstadt                                           

Alle Paderbornerinnen und Paderborner in Stadt und Kreis, hier geboren, hierhin zugezogen oder geflüchtet, rufen wir auf, am Freitag, dem 12. Februar, deutlich Flagge zu zeigen:

  •  beim Friedensgebet des Forums der Religionen, 17 Uhr, Marienplatz
  • bei der politischen Bühne der Parteien und Gewerkschaften, 18 Uhr, Rathausplatz
  • bei der Bühne für Geflüchtete, ehren- und hauptamtliche Unterstützer*innen, 18 Uhr, Neuer Platz
  • bei der Kundgebung „Paderborn rockt zusammen“, 18 Uhr, Imadstr./Fürstenbergstr.
  • bei der Demo „ Das Riemeke rockt zusammen – Mit uns!“ vom Rathaus ins Riemekeviertel, 19 Uhr

Ausnahmslos gilt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Auch angesichts von Flüchtlingsnot und sexualisierter Gewalt.

Wir nehmen es nicht hin, dass Frauenrechte und die sexuelle Gewalt gegen Frauen für fremden- feindliche Zwecke missbraucht werden. Nach Silvester sind Flüchtlinge und ihre Unterstüt- zer*innen noch einmal mehr unter Rechtfertigungsdruck geraten. Wie Erzbischof Becker erklären wir: Umso stärker benötigen sie unsere Unterstützung!

Gegen Ausgrenzung

Wer wie die AfD den Einsatz scharfer Waffen gegen geflüchtete Menschen an den deutschen Grenzen fordert, wer wie die AfD die vielen freiwilligen Helfer in den Willkommensinitiativen als

„nützliche Idioten“ einer unfähigen Politik diffamiert, wer behauptet, die Flüchtlingsunterkünfte würden zu „Brutstätten der Gewalt“, wer fordert, das Asylrecht auszusetzen und die deutschen Grenzen sofort zu schließen, der verlässt den Boden des Grundgesetzes und der Realität.

Die widerwärtige Hetze auf den Demos von AfD und Pegida ist der Begleitchor zu den Gewalttaten gegen Flüchtlinge und Unterkünfte. Deutschland ist in diesen Tagen leicht entflammbar, wenn wir sehen, dass im Durchschnitt täglich zwei Flüchtlingsunterkünfte angegriffen, mit Hakenkreuzen und Parolen beschmiert oder angezündet werden. Nicht von ungefähr haben sich Neonazis in die AfD-Demos eingereiht. Sorgen wir dafür, dass der Mob mit seiner Angstmache in der Ecke steht.

Für Willkommenskultur

An den Fluchtursachen sind wir nicht unschuldig. Die überwältigende Mehrheit der Flüchtlinge kommt nach dramatischer Flucht und in größter Not. In dieser Zeit gibt es in Deutschland Zehntausende von Menschen, die nicht lange fragen, was dieses Land, sondern was sie selbst für Flüchtlinge tun können. Ehrenamtliche und Hauptamtliche, Junge und Alte, aus allen Bevölkerungsschichten und –gruppen. Sie alle leisten vorbildliche und großartige Arbeit, oftmals bis an den Rand der Erschöpfung.

Die Flüchtlingshelfer*innen sind das Rückgrat unserer weltoffenen und demokratischen Gesell- schaft. Sie kümmern sich um ein gutes und friedliches Zusammenleben. Unseren eigenen Grund- werten sind wir es schuldig, geflüchteten Menschen Zuflucht, neue Hoffnung und Heimat zu geben und gegen Hetze und Rassismus Farbe zu bekennen.

Als demokratische Kräfte erklären wir: Viele Menschen, die hierherkommen, werden hier bleiben. Für eine gute Integrationspolitik müssen vielfältige politische und gesellschaftliche Anstrengungen unternommen und zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Wir werden alles dafür tun, dass diese Gesellschaft Solidarität und Zusammenhalt für Alle organisiert und erlebt.

Im Gedenken an Neil Armstrong

Mond am 27. August 2012

Der Mond am 27. August 2012 – Im Gedenken an Neil Armstrong

Dieses Foto entstand im Gedenken an Neil Armstrong, der am letzten Samstag verstorben ist. Neil war einer der Helden meiner Jugendzeit, der erste Mensch, der den Mond betreten hat. Wahrscheinlich der größte Aufbruch im letzten Jahrhundert.

Zur Mondlandung war ich 14 Jahre alt. Schon lange habe ich zuvor das Apollo-Programm der USA verfolgt. Der Wettlauf zwischen den damaligen „Supermächten“, den USA und der UdSSR, der „Griff nach den Sternen“ hatte für mich damals etwas sehr faszinierendes. Die Freude an der Astronomie ist bis heute geblieben.

Auf einer Webseite der Familie von Neil Armstrong heisst es:

“For those who may ask what they can do to honor Neil, we have a simple request. Honor his example of service, accomplishment and modesty, and the next time you walk outside on a clear night and see the moon smiling down at you, think of Neil Armstrong and give him a wink.”

(http://neilarmstronginfo.com/statement/)

Knapp übersetzt: „Wenn Sie Neil eine letzte Ehre erweisen wollen…, das nächste Mal, wenn Sie draußen in einer klaren Nacht spazieren gehen und der Mond auf Sie herunter lächelt, denken Sie an Neil und blinzeln Sie ihm zu.“